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Informationen zum Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB)

Datum: 04.10.2017

Der Schädling ist seit einigen Jahren nicht mehr in der Region aufgetreten. Nach den letzten Funden in Straßburg läuft die Überwachung des Quarantäneschädlings bis 2018.

Falls keine neuen Funde auftreten, werden dann die Quarantänemaßnahmen entfallen. Zur Sicherheit, dass keine Schädlinge unentdeckt bleiben und weil die EU aktuell erweiterte Vorgaben macht, musste eine Allgemeinverfügung aufgestellt werden. Dabei hat man mit erheblichen Aufwand seitens der Stadt Kehl und der Hafenverwaltung, insbesondere aber des Amts für Landwirtschaft beim Landratsamt Ortenaukreis sowie des Regierungspräsidiums Freiburg eine sichere aber doch für die Firmen und Bürger relativ wenig belastende Verfügung geschaffen; weniger war absolut nicht möglich.

Angesichts des lange zurückliegenden Befalls in Straßburg ist diese Regelung auch in Absprache mit den zuständigen französischen Behörden absolut vertretbar. Wenn das Auftreten der Käfer außer Acht gelassen würde, könnte dieser riesige Schäden verursachen und viele Bäume würden absterben. Daher ist die Überwachung sehr sinnvoll. Falls ein Befall festgestellt wird, aber nur wenn das sehr wahrscheinlich ist, müssten auch Bäume in Privatgärten sicherheitshalber entfernt werden. Das wäre dann für die Eigentümer sicherlich unangenehm, aber da befallene Bäume vom Käfer in jedem Fall zerstört werden würden und nicht mehr zu retten wären, ist das sicherlich eine sinnvolle Maßnahme, damit die Infizierung weiterer Bäume vermieden werden kann.

Es ist daher sinnvoll, die Personen, die die Überwachungsmaßnahmen durchführen, bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Diese sind vom Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 3 beauftragt.

Wie läuft die Überwachung des Käfers konkret ab?

Die Kontrolle der Bäume findet schon viele Jahre im Kehler Hafengebiet statt. Die Beauftragten melden sich dort bei den Firmen an und inspizieren die Gehölze auf einen möglichen Befall. Die Bäume und das Ergebnis werden notiert, bzw. seit 2017 mit einem Tablet digital erfasst.
In Wohngebieten werden sich die Beauftragten ca. eine Woche vor dem Besuch der Gärten schriftlich ankündigen und die Besitzer über einen Termin informieren. In den meisten Fällen wird dieser Ankündigung auch das Merkblatt beigelegt sein.
Bei auftretenden Fragen können sich die Bürgerinnen und Bürger an die Beauftragten wenden.

Datum Bezeichnung Typ
12.10.2017Allgemeinverfügung zum ALB in Kehl, Teil 1, Textteil, 04.101.2017.pdfpdf
12.10.2017Allgemeinverfügung zum ALB in Kehl, Teil 2, Kartenmaterial, 04.101.2017.pdfpdf
11.10.2017Merkblatt zur Allgemeinverfügung ALB 2017 09 25.pdfpdf

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